Narbenbruch

Hierbei handelt es sich um einen Bruch nach einem vorausgegangenen Eingriff an entsprechender Stelle.

Die Symptome ähneln denen bei dem Nabelbruch, d.h. man kann eine Vorwölbung erkennen, diese verschwindet vor allem anfangs im Liegen spontan. Gelegentlich treten ziehende Schmerzen auf. Auch eine Einklemmung kann vorkommen, wenn im Bruchsack Organe gefangen sind. Auch hier handelt es sich meistens um eine Dünndarmschlinge, die weder durch den Patienten, noch durch den Arzt wieder zurückbefördert werden kann. Auch beim Narbenbruch gilt: Dies stellt einen Notfall dar, der unverzüglich operiert werden muss!

Die Ursache der Narbenbrüche liegt in einer gestörten Narbenbildung. Daher ist die alleinige Versorgung des Defektes mit körpereigenem Gewebe in der Regel nicht erfolgversprechend. Eine Stabilität auf Dauer kann nur erreicht werden, wenn man die Bauchdecke mit einem Kunststoff-Netz verstärkt. Um einen hohen Schutz vor einem Rückfall-Bruch zu erreichen, sollte das Netz die alte Narbe in alle Richtungen weit überlappen. In der Regel sind diese Operationen nur in Vollnarkose oder rückenmarksnaher Narkose durchführbar.

Empfehlung bzgl. Vorbereitung und Verhalten nach der Operation

Bitte lesen Sie sich hierzu die Empfehlungen unter der Rubrik „Leistenhernie“ durch. Sollten noch Fragen bestehen, beantworten wir diese gerne in einem persönlichen Gespräch.